Namibia

How long will Europeans and other Westerners keep insulting Africans in Restitution Matters?

Title: How long will Europeans and other Westerners keep insulting Africans in Restitution Matters?
Author: Dr. Kwame Opoku
Media Outlet: Modern Ghana
Publish Date: Sept. 16, 2019

“We reproduce below a press release from a Berlin based NGO alliance on the proposals of the Prussian Cultural Heritage Foundation to loan to Namibia artefacts looted by German colonialists.

(…) We call on African peoples and States to whom such demeaning proposals of loans of their own looted artefacts have been made, to reject them as a matter of dignity and principle. Other offers accompanying such proposals cannot make up for the loss of self-respect and dignity resulting from such shameful projects.

In this post-Ouagadougou period, after the Sarr-Savoy report, such proposals are anachronistic.

Restitution als Chance

Title: Restitution als Chance
Author: Andreas Fanizadeh
Media Outlet: Taz
Publish Date: March 10, 2019

“Die eigentliche Übergabe-Zeremonie findet am 28. Februar in dem 3.000 Einwohner*innen zählenden Dorf Gibeon statt, bis heute Zentrum der Witbooi.
(...) Das namibische Staatsfernsehen überträgt live, als der amtierende Präsident Hage Geingob spricht. Inés de Castro sowie Theresia Bauer überreichen Nama-Repräsentantinnen die Witbooi-Bibel und -Peitsche und halten sie zusammen mit Präsidenten Geingob in die Kamera. Hanse-Himarwa bittet Inés de Castro spontan zu einer Stellungnahme vor der Menge.”

Germany Is Returning Artifacts Stolen From a Namibian Freedom Fighter During Its Colonial Rule

Title: Germany Is Returning Artifacts Stolen From a Namibian Freedom Fighter During Its Colonial Rule
Author: Henri Neuendorf
Media Outlet: Artnews.net
Publish Date: February 15, 2019

“The German city of Stuttgart will return artifacts looted from the country’s colony in what is now Namibia on March 1 during a ceremony with Namibian president Hage Geingobin.

German state minister for science Theresia Bauer will travel to Namibia to hand over a whip and bible from the collection of Stuttgart’s Linden Museum that once belonged to Namibian national hero Hendrik Witbooi, a leader in the fight for independence against the German colonizers during the Nama-Herero uprising.

“The restitution of these objects is for us the beginning of a reappraisal of German-Namibian colonial history,” Bauer said in a statement published on the Linden Museum website.

The ceremony is taking place in Witbooi’s hometown of Gibeon, where a museum is being built and will eventually house the items. In the meantime they will be safeguarded by the state. 

Wir sollten keine Bedingungen stellen

Title: Wir sollten keine Bedingungen stellen
Author: Hans-Joachim Müller
Media Outlet: Die Welt
Publish Date: January 30, 2019

“Inés de Castro wurde bekannt durch ihre Absage ans Berliner Humboldt-Forum. Sie wollte lieber Direktorin in Stuttgart bleiben. Dort erfindet sie gerade das ethnologische Museum neu. Ein Gespräch über die Grenzen der Forschung und die Angst vor leeren Museen."

(…) „Die Wiedereröffnung der Afrika-Abteilung fällt zusammen mit einer bedeutsamen Restitution. Es geht um die Rückgabe der Bibel und die Peitsche von Hendrik Witbooi, die 1902 als Schenkung an unser Museum kam. Witbooi war während der Kolonialzeit ein wichtiger Anführer der Nama-Gruppen – und wird heute als Nationalheld Namibias gefeiert. Bei einem blutigen Angriff deutscher Kolonialtruppen wurde die Bibel mit handschriftlichen Anmerkungen der Witbooi-Familie erbeutet. Die Rückgabe, die das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart beschlossen haben, wird schon Ende Februar in einem offiziellen politischen Akt erfolgen.“

(…)

„Wir richten unsere Afrika-Abteilung tatsächlich ganz neu ein – kooperativ, zusammen mit einem Beirat von Stuttgartern mit afrikanischen Wurzeln, der schon seit zwei Jahren mit uns daran arbeitet, und zusammen mit zahlreichen Vertretern aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Die Ausstellung wird heißen „Wo ist Afrika?“. Wir setzen ausdrücklich ein Fragezeichen, wollen nicht mehr „Afrika“ darstellen. Es wird eine innovative Ausstellung, die viele unterschiedliche Geschichten erzählt und sich auch mit der Rolle des Museums auseinandersetzt.“

Musées : que faire de l'héritage colonial ? - Wem gehören die kolonialen Kunstwerke, den Eroberern oder den Kolonialisierten?

Title: Musées : que faire de l'héritage colonial ? / Wem gehören die kolonialen Kunstwerke, den Eroberern oder den Kolonialisierten?
Author: Nahalie Daiber
Media Outlet: Arte
Publish Date: June 8, 2018

“A qui appartiennent les oeuvres d'art des musées européens issues de l'héritage colonial ? Aux conquérants ou aux pays colonisés ? La réponse n'est pas simple à apporter, comme le montre l'exemple de la colonne de Cape Cross.

Il y a plus de 500 ans, les Portugais érigaient cette croix de pierre sur la côte de l'actuelle Namibie. Aujourd'hui cette colonne fait partie de la collection permanente du Musée historique de Berlin. La Namibie exige sa restitution à l'Allemagne, raison pour laquelle un grand symposium se tient actuellement dans le musée lui-même. Au programme, cette question : "Comment gérer l'héritage colonial, et qu'est-ce que l'équité historique ?". Parmi les participants : des scientifiques, des dirigeants politiques africains et européens.”

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“Was soll mit afrikanischen Kulturschätzen geschehen, die während der Kolonialzeit in europäische Museen gebracht wurden und dort bis heute lagern? Dass die Antworten auf diese Fragen schwierig sind, zeigt das Beispiel der Säule vom Kreuzkap, die vor über 500 Jahren an der heutigen Küste Namibias errichtet wurde.”